Mittwoch,1.2.
Kreditkarte von Hanne vergessen, die bereits in der Schule ist, als wir losfahren wollen. Aloyce begleitet uns, ca. 20 Min. Autofahrt über sehr schlechte Feldwege um auf die andere Seite des Hauses zu gelangen, die sonst nur zu Fuß oder per Pikipiki in 5 Minuten erreichbar ist. Tank ist fast leer also müssen wir zuerst zur Tankstelle. Dafür reicht aber unser Bargeld nicht mehr, da wir bereits mehr als die Hälfte für den Leihwagen angezahlt haben, also zuerst ganz nach Kisumu fahren. (Wir wollten eigentlich bis Mittag in Mbita sein!) In Kisumu nun eine passende Bank suchen, mit Aloyce einige Einkäufe und Erledigungen tätigen, zurück zur Tankstelle und Abschied von Aloyce (nein wir wollen ihn leider nicht noch bis nach Hause bringen, sondern endlich endlich los, auch wenn das wenig Verständnis erweckt und unmenschlich scheint, ihn mit seinem Einkauf (den wir bezahlt haben und der dann auf einmal deutlich mehr wurde) per Matatu und dann mit dem Piki Piki weiter fahren lassen).
Nun kann das Abenteuer „Marle und Anja allein in Kenia“ beginnen. Tut es auch bereits nach 5 Km: ein platter Reifen vorne rechts. Im Kofferraum finden wir schnell das Reserverad und den Wagenheber, der allerdings keine Kurbel mehr besitzt und keinen Schlüssel für die Radmuttern. Was nun? Autos anhalten! Klappt sofort. Freundliche Hilfe, Reifen gewechselt und weiter. Sicherheitshalber lassen wir im nächsten Ort unseren kaputten Reifen in glutheißer Mittagshitze am Wegesrand flicken. Nach weiteren 5 Kilometern ist der Reifen natürlich wieder platt, wir haben wieder kein passendes Werkzeug und sind allmählich ziemlich angepisst. Telefonat mit dem Vermieter: Wir sollen einen neuen Schlauch kaufen. Wieder: Autos anhalten, schnelle freundliche Hilfe, Reifen gewechselt, nun aber wieder ganz zurück nach Ahero, wo wir endlich einen neuen Schlauch bekommen. Das Abenteuer beginnt von neuem. Eigentlich schöne Landschaften, aber der permanente, starke Benzingeruch ist bei der Hitze doch sehr unangenehm. Kurz vor Homa Bay kommt eine riesige Baustelle (und dabei meine ich keine so wie auf der A1, nein , die Umleitung war nicht etwa auf der anderen Spur, sie war nicht einmal auf der Straße, sondern ging über Fels und Geröll durch Schlaglöcher querfeldein). Dies war jedoch im Vergleich zu den Straßen in Homa Bay fast noch Luxus, denn dort reihten sich steile Abbruchkanten, rudimentäre Straßenfragmente und tiefste Schlaglöcher so dicht aneinander, dass wir oft überhaupt nicht wussten, wo wir langfahren sollte, ohne mit dem Wagen aufzusetzen. Große LKWs und hupende Matatus donnerte irgendwie an uns vorbei. Endlich wieder ein Teerstraße am Ende des Ortes, Aufatmen, das haben wir hinter uns. Schöne neue Straße, schöne Landschaft. Bis wir am Sonnenstand erkennen müssen, dass unsere Richtung irgendwie nicht so ganz stimmen kann. Ein kurzes Nachfragen am Straßenrand bestätigt unsere schlimmste Befürchtung. Also wieder die wunderbare, neue Teerstraße fast ganz zurück, bis zur richtigen Abzweigung, haha Schotterpiste! Aber bis Mbita sind es ja nur noch 45 Kilometer… Sowas sollte ja eigentlich ganz schnell zu fahren sein. Falsch gedacht! Wieder Schlagloch an Schlagloch, Abbruchkanten, Felsen, Geröllhaufen… Durchschnittsgeschwindigkeit max. 10 Stundenkilometer und die Sonne steht schon reichlich tief. Wir haben aber die komlette Piste ziemlich für uns allein, warum fahren hier bloß kaum andere Autos? Marle, jetzt am Steuer, flucht wie ein Rohrspatz. Nach einer Ewigkeit endlich wieder frisch geteerte Straße, so könnten wir es ja doch noch vor Sonnenuntergang nach Mbita schaffen. Von wegen, 5 Kilometer war diese Paradiesstraße wohl schon lang, doch danach begann von neuem der Höllentrip. Und so ging es weiter zwei, drei Mal. Bei Sonnenuntergang erreichen wir aber zum Glück doch den Ort und finden das nette ICIPE Guesthouse. Dort den Kofferraum geöffnet kriegen wir einen kleinen Schock, alles ist total mit feinem rotem Staub richtig dick bedeckt. Dann merken wir, dass auch im Fahrraum schon alles bis in die kleinsten Ritzen zugestaubt ist und wir erkennen warum sich unsere schwitzigen Hände zwischendrin schon immer dreckiger anfühlten. Als wir das dem guide, der unsere Koffer tragen wollte, zeigte, meinte er, wieso wir denn nicht die Fähre genommen hätte, die würden doch derzeit alle nehmen, da die Straße kaum passierbar sei. … Aber dann die ersehnte Erholung. Zimmer mit Balkon und Blick auf den Lake Victoria, vor uns der Garten mit Palmen. Durch die offene Balkontür weht eine frische Seebriese, während wir völlig erschöpft auf unseren Kingsizebetten liegen. Zu blöd den Duschmechanismus zu bedienen, nehmen wir ein Bad in der Wanne und schmeißen hinterher auch gleich die Schuhe hinein, eine braune Brühe. Statt der jeweil 20 Dollar für das Abendessen und Frühstück bekommen wir es nun auch für den Institutspreis für 450 KSh. Leckeres Buffet-Abendessen im eher jugendherbergsstil ähnlichen Speiseraum, danach, Schlafen wie die Murmeltiere. Na ja, Anja, während Marle „noch kurz“ die völlig zugestaubten Klamotten durchwaschen wollte. Das dauerte allerdings sechs ganze Runden bis das Wasser wenigstens nicht mehr braun war. ..
Donnerstag,2.2.
Noch vor dem Frühstück wollen wir sofort klären, wann die Fähre wohin fährt, damit wir diese schreckliche Piste nicht noch einmal zurück fahren müssen. Sie fährt uns sogar bis an die gegenüberliegende Küste, so dass wir die schöne Nordroute zurück fahren können, für ganze 800 KSh (etwa 8 €) und das zweistündlich. Super. O.K. aber jetzt noch schnell zur Barcleys und Geld holen, weil wir sonst das Hotel nicht zahlen können. Leider frist der Automat unsere Karte und die Bank (die gar keine Barclays ist, weil es im Ort nur andere Banken gibt) hat noch nicht auf, wir als Frühaufsteher sind natürlich um sieben los. So sehr viel Glück scheinen wir nicht zu haben bei unserer Tour. Aber Glück im Unglück gleich nach Öffnen, sagt uns der Typ, doch glatt „sorry, you have to come back tomorrow“ hahaha. Nee, nicht mit Marle, da wird mal ein kräftiger Ton angeschlagen, das wir ganz eindeutig heute um 11 mit der Fähre zurück fahren müssen. Und siehe da, 10 Minuten später war die Karte da, und ich dachte schon, wir müssten allein wegen der Deutlichkeit jetzt erst einmal zwei Stunden warten. Leider haben wir trotzdem kein Geld bekommen, da die Maschine Probleme hatte. So kratzten wir unseren letzten Kröten zusammen und konnten doch noch Frühstückten. Durch eine kecke Bemerkung von Marle hat der guide uns sogar das Auto, in das wir uns kaum noch wieder setzen mochten, gewaschen und es später auch noch von innen geputzt!
Nach einem ausgedehnten Frühstück ging es spazieren auf dem Fahrdamm nach Rosinga Island, der einem einzigen großen Markt glich, mit den vielen Straßenständen an den Seiten. Wie die das alle in der prallen Sonne und dann noch dem ewigen Staub der duchbrausenden Autos und LKWs aushalten können ist uns schleierhaft. Zwischendrin nettes Gespräch mit einem Prof, der in USA und Schweden war und nun auf der Insel ein Hoteli führt. Noch einmal bei der Coop-Bank erfolglos versucht an Bares zu kommen. Auf dem Institutsgelände, dessen Hinterausgang wir als „Bedienstete“ schnell zu Fuß nehmen konnten, wurde Marle fast von einem großen abfallenden Ast einer Bananenpalme erschlagen. Wir machen im Garten in einer Strohdach-Hütte kurz Rast. Nachdem uns auch ein freundlicher Security-man die Hintertür zum Strand aufschloss, konnten wir auch noch einmal auf den ersehnten Steg. Ab geht’s zur Fähre. Wir sind mit einer Stunde früher natürlich das erste Auto, leider müssen sie noch einen großen Schotterhaufen wegschaufeln (zu zweit) bevor die Fähre abfahren kann. Aber das waren echt flotte boys, die Fähre war da und der Haufen war weg. Nun alle rauf auf die Fähre, mit langem aufwendigem Einweisen, weil der Typ irgendwie keine Antwort gab, wohin er uns haben wollte, bis ich endlich schnallte, dass er gehörlos war und es eben üblich ist, dass man dort rückwärts auf die Fähre fährt und nicht auf dem Ding dann drehen sollte… Als alle diese Manöver fertig waren, alle Autos, Karren, Leute, Kisten, riesige Pakete etc. drauf waren, hieß es alle wieder runter, weil wir ja noch einen LKW mit Öl an Board hatten, der doch zum Tankloch musste und es zu gefährlich war, wenn er drehte, während wir auf der Fähre sind. Dass dann er dann später während der Fahrt das Schiff betankte, war egal. Alles egal, ich habe schon wieder geflucht wie ein Rohrspatz. Dafür durften wir dann später ganz oben auf der Brücke beim Kapitän mitfahren, wofür wir wiederum einen von denen mit Kisumu genommen haben, so ist das eben mit dem Geben und Nehmen hier (und kurzfristig noch einen, weil war ja noch ein Platz frei). Super tolle Teerstraße führt uns bis zum Kisumu Airport, wo wir unsere Gäste rauslassen, weil wir noch am Airport unseren Rückflug nach Nairobi klären wollen. Wir wundern uns, dass der Parkplatz direkt vor dem Flughafen abgesperrt ist und alle nebenan auf dem staubigen Schotterplatz parken, aber Anja findet über hintenrum doch noch einen Weg und parkt direkt neben dem großen SUV. Da kommt sogleich ein Polizist angerannt, wir hätten einen großen großen , großen Fehler gemacht, wir würden auf dem Parkplatz des Präsidenten parken. Marle hatte schon wieder ein bissige Bemerkung auf den Lippen, die sie sich verkniff, weil ja jede Schlechtrede und auch nur die Frage, warum eine Person, und sei es der Präsident, so viel Fläche bräuchte wie alle anderen Fluggäste zusammen, grundsätzlich unter Strafe stand. Nun denn, wir parken also auch dahinten und gehen rein, wundern uns schon, warum da so viele Menschen einfach nur warten, auch so Gruppen in Trachten etc. , erst beim Weggehen fragen wir, was los sei, und erfahren, dass heute der Präsident in Kisumu ist und er gerade abfährt zum Flughafen. Alles klar, alles kapiert. Leider kommen wir nicht mehr weiter als wir das Gate verlassen, weil alles mit Polizei abgeriegelt ist. Elendig viele Polizeikolonnen und Starkarossen, bis es endlich weiter geht. Wir sind froh, das blöde Auto endlich wieder loszuwerden, natürlich ist die ganze Stadt völlig verstopft wegen der Sperre und wir finden nicht einmal zu Fuß unsere Lodge. Die Autorückgabe war natürlich auch Horror, weil wir mittlerweile mehr Geld ausgegeben hatten für das Auto samt Anzahlung und nun von dem Verleiher Geld zu bekommen hatten. Als der kam und das Auto holen wollte, hatte er natürlich kein Geld dabei und konnte leider auch keins direkt holen gehen. Er wollte uns zwei Kollegen schicken, wir also den Schlüssel wieder einkassiert und gewartet. Die kamen auch, wussten aber von nichts, konnten leider, leider auch jetzt den John nicht mehr erreichen, weil er gerade Auto fuhr und merkwürdigerweise nicht telefonieren konnte (wo es doch sonst kaum eine Situation bei den Kenianern gibt, in der die nicht telefonieren können). War es nun ein abgekartetes Spiel oder hatten die tatsächlich keine Ahnung. Leider glaubte Marle wieder das erstere, wurde richtig laut und hat mal wieder überhaupt nicht die kenianische Art eingehalten, alle Konflikte so lange zu diskutieren, bis eine Lösung für alle da war (wie sollte auch, wir hatten Hunger und wollten nicht länger hingehalten werden), zumindest hat es sich ausgezahlt, sie haben die 900 Shilling auf ihre eigene Verantwortung rausgerückt und dann habe ich auch noch ein bisschen Gut- Wetter wieder machen können. Im Green Garden können wir den Tag ruhig ausklingen lassen, bei gemütlichem Ambiente und Lake-Viktoriafisch und afrikanischem Curry. Leider war dann die Lodge laut, ewiger Moschee-Sing-Sang und knallhart dünne Matratzen.
Freitag,3.2.
Schmales Frühstück im gegenüber liegenden Cafe, Rundgang durch die Stadt um: nach Fahrrädern für Hanne zu suchen, diverse Airline-büros zwecks Flugpreisen kontaktieren, Ausschau nach Mitbringseln halten. Im letzten Schatten auf der Dachterasse ein spätes zweites Frühstück mit Ananas, Mango, Peanutbutter, vermeintlichem Joghurt,….mittags Hanne treffen im “Laughing Buddha“. e-mails checken im internet-cafe, um safari-angebote zu bekommen und nicht zuletzt Reisevorbereitungsfragen von Lars abklären (oder verliebte Turtelei?)………….zieht sich alles ziemlich hin und an eine heutige Abreise ist nicht mehr zu denken. Wir wollen uns ja auch nicht unnötig selber stressen!!!!!!!! Warum nicht also nicht den Pool vom „Imperial“ genießen noch einmal im netten „Green Garden“ den Abend hier ausklingen lassen? Als Anja und Marle die facebookerei endgültig zu lange dauert pilgern sie schon einmal vor, um ungeahnt schnell zurück zu kommen (Hanne chattet immer noch), der tolle Pool war klein, überdacht, schattig, und eher eine große Bar mit kleinem Wasserbecken in der Mitte. Zum Glück erhalten wir unseren Eintritt klaglos zurück. Sonnenuntergang auf der Dachterrasse unseres Sooper-Guesthouse. In der Nacht ungewöhnliche Darmaktivität bei Anja…..
Samstag,4.2.
In kühler Frühe (Anja hat bereits ausgiebig Gebrauch von der Toilette gemacht..., Hanne und Marle haben Laufnasen - scheinen die Kühle der Dachterrasse gestern Abend zu lange genossen zu haben…) Aufbruch zur Matatu-Station, um zum Kakamega-Regenwald zu fahren. Unglaubliches Gedränge, die Fahrer bzw. deren Begleiter „werben“ lautstark und z.T. handgreiflich um Mitfahrer, Feilschen und Verhandeln gehören zum Geschäft (gut, dass Hanne schon orientiert ist!)
Die 14 Sitzplätze werden mit locker 18-24 Personen + Gepäck, Pakete, Körbe, Wannen,… beladen. Außerhalb der Stadt beginnt der lange Anstieg in’s Hochland. Am Wegesrand steht ein völlig demolierter LKW, drum herum eine riesige Menschenmenge. Ein Beifahrer weiß zu berichten, dass dieser LKW gestern Abend aufgrund von defekten Bremsen 24 Menschen in 2 Matatus das Leben gekostet hat. Vielleicht ganz gut, dass wir gestern nicht mehr losgekommen sind…
Je höher wir kommen, umso angenehmer werden die Temperaturen, Teeplantagen ziehen wieder vorbei, die Erde wird zunehmend roter, Zuckerrohr- und Maisfelder (besser: -feldchen), imposante Felsformationen und eine recht dichte Besiedlung.
Viel früher als vermutet erreichen wir den Ort Kakamega, kaufen alle notwendigen Lebensmittel für die nächsten 3 Tage und frühstücken (auch wenn es leider „noch“ -11:00 h – keinen Kaffee gibt) im Eingangsbereich des Supermarktes, wo gerade eine Plastikgarnitur zum Verkauf steht. Alle 3 dopen sich mit den entsprechenden Medikamenten, wir nennen es unsere Invalidentour.
Ein netter Guide aus dem Kakamega Forest kommt uns abholen und zeigt uns ganz stolz unser Banda (runde Lehmhütte), das gerade ganz frisch „gesmeert“ wurde mit einem Lehm-Kuhscheiße-Gemisch (Wand und Boden sind trotz der Hitze und Trockenheit an einigen Stellen sogar noch ein wenig feucht)…Der Kuhscheißegestank haut uns fast um - dabei sind wir Kinder vom Land ja einiges an Gerüchen gewohnt!! Wir wagen innen kaum unsere Rucksäcke auf zu machen…
Feuerholz zum Kochen soll uns noch gebracht werden, die Feuerstelle im „Kitchen-Pavillion“ ist sogar luxeriöserweise auf Kniehöhe!
Hanne und Marle fallen völlig fertig auf die Betten und schlafen sogar (die Nasen sind ja zu!). Anja erkundet die Umgebung, immer wieder erschrocken über die hageren, angepflockten Kühe, Kälber, Ziegen und Schafe, manchmal steht auch ein Lämmchen am Wegesrand, dass sich vor Hunger kaum noch bewegen kann. Dann kommt der Guide noch einmal mit seinem Kollegen. Sie setzen sich hin und reden nett, Marle flüchtet wieder in’s Bett, wohlwissend, dass wieder eine halbe Stunde vergehen wird bis sie mit ihrem Anliegen rausrücken. Und es stimmt, wir sollten die Guidetour für morgen zahlen. Das ist ebene die kenianische Art, man fällt nicht mit der Tür in’s Haus, aber muss es so lange dauern? Die Art ist genau das Gegenteil von den Deutschen, die es als „hinten rum“ etc. schlechturteilen würden.
Gekocht wird abends auf offenem Feuer eine „köstliche“ Nudelsuppe, wir hoffen, dass die Kinder der umliegenden Hütten nicht betteln kommen. Dann früh in’s Bett, weil morgen um 5 der Wecker klingelt.
Die 14 Sitzplätze werden mit locker 18-24 Personen + Gepäck, Pakete, Körbe, Wannen,… beladen. Außerhalb der Stadt beginnt der lange Anstieg in’s Hochland. Am Wegesrand steht ein völlig demolierter LKW, drum herum eine riesige Menschenmenge. Ein Beifahrer weiß zu berichten, dass dieser LKW gestern Abend aufgrund von defekten Bremsen 24 Menschen in 2 Matatus das Leben gekostet hat. Vielleicht ganz gut, dass wir gestern nicht mehr losgekommen sind…
Je höher wir kommen, umso angenehmer werden die Temperaturen, Teeplantagen ziehen wieder vorbei, die Erde wird zunehmend roter, Zuckerrohr- und Maisfelder (besser: -feldchen), imposante Felsformationen und eine recht dichte Besiedlung.
Viel früher als vermutet erreichen wir den Ort Kakamega, kaufen alle notwendigen Lebensmittel für die nächsten 3 Tage und frühstücken (auch wenn es leider „noch“ -11:00 h – keinen Kaffee gibt) im Eingangsbereich des Supermarktes, wo gerade eine Plastikgarnitur zum Verkauf steht. Alle 3 dopen sich mit den entsprechenden Medikamenten, wir nennen es unsere Invalidentour.
Ein netter Guide aus dem Kakamega Forest kommt uns abholen und zeigt uns ganz stolz unser Banda (runde Lehmhütte), das gerade ganz frisch „gesmeert“ wurde mit einem Lehm-Kuhscheiße-Gemisch (Wand und Boden sind trotz der Hitze und Trockenheit an einigen Stellen sogar noch ein wenig feucht)…Der Kuhscheißegestank haut uns fast um - dabei sind wir Kinder vom Land ja einiges an Gerüchen gewohnt!! Wir wagen innen kaum unsere Rucksäcke auf zu machen…
Feuerholz zum Kochen soll uns noch gebracht werden, die Feuerstelle im „Kitchen-Pavillion“ ist sogar luxeriöserweise auf Kniehöhe!
Hanne und Marle fallen völlig fertig auf die Betten und schlafen sogar (die Nasen sind ja zu!). Anja erkundet die Umgebung, immer wieder erschrocken über die hageren, angepflockten Kühe, Kälber, Ziegen und Schafe, manchmal steht auch ein Lämmchen am Wegesrand, dass sich vor Hunger kaum noch bewegen kann. Dann kommt der Guide noch einmal mit seinem Kollegen. Sie setzen sich hin und reden nett, Marle flüchtet wieder in’s Bett, wohlwissend, dass wieder eine halbe Stunde vergehen wird bis sie mit ihrem Anliegen rausrücken. Und es stimmt, wir sollten die Guidetour für morgen zahlen. Das ist ebene die kenianische Art, man fällt nicht mit der Tür in’s Haus, aber muss es so lange dauern? Die Art ist genau das Gegenteil von den Deutschen, die es als „hinten rum“ etc. schlechturteilen würden.
Gekocht wird abends auf offenem Feuer eine „köstliche“ Nudelsuppe, wir hoffen, dass die Kinder der umliegenden Hütten nicht betteln kommen. Dann früh in’s Bett, weil morgen um 5 der Wecker klingelt.
Sonntag, 5.2.
Völlig gerädert aufgestanden. Nun haben wir endlich mal eine Hütte völlig in der Pampa, jenseits von allem Stadtlärm, da gibt’s natürlich in der Nachbarschaft einen Todesfall, der auf afrikanische Art die ganze Nacht mit Trommeln und Totengesang begleitet wird. Wir schaffen es im Dunkeln, weil ja immer ohne Elektrizität und Wasseranschluss uns ein Feuer zu machen und einen Kaffee zu kochen. Dann geht’s zum Sonnenaufgang auf den Berg im Regenwald begleitet von betörendem Jasminduft. Der Bergaufstieg ist traumhaft im roten Morgenlicht, weil die Sonne nämlich bereits hinter der Bergkuppe im Osten aufgeht. So ist denn der anschließende „Sunrise“ auch etwas unspektakulär, weil ja nur die Sonne hinter dem Bergkamm hervorkriecht und die schöne Morgenröte längst futsch ist. Weiter zu den Wasserfällen, die auch nicht gerade riesig sind. Dort ist es immer noch sehr kühl und wir fragen uns, warum wir nicht später aufgestanden und dann zur Mittagshitze hier sind. Tiere sehen wir auch nicht sehr viel und es handelt sich bislang noch um „secondary“ Wald, erst jetzt folgt der ganz ursprüngliche „primary forest“. Der sieht schon etwas urwäldlicher aus und wir sehen auch mal ein paar Affen, mehr aber leider nicht, da haben wir uns etwas mehr erhofft durch den guide, weil es im Reiseführer extra hieß, ohne guide würde man weit weniger als die Hälfte der Tier sehen. Als kleine Versöhnung dürfen wir nun doch noch alleine im Wald spazieren und suchen in der Mittagshitze natürlich direkt die Wasserfälle wieder auf. Dort ist zum Glück keiner, so haben wir einn Riesengaudi, nackt in der Strömung zu baden, uns auf den Steinen zu trocknen und ein Picknick zu machen. Zurück, ein wenig im Touristinformation-Center plaudern und ab zur Hütte. Eigentlich war geplant, erst in Ruhe am nächsten Tag zurück nach Kisumu zu fahren, aber wir halten es nicht mehr aus. Wir überlegen kurz, noch weiter nach Norden Richtung Mt. Elgon zu fahren, doch noch zu reiten etc. verwerfen aber das Stressprogramm, weil man hier ja nie weiß, wie lange man unterwegs ist und müssen Dienstag Abend ja schon wieder in Kisumu sein. Wollen nur in Kakamega noch einen Tradidional-Meal der ortsansässigen Frauen einnehmen, neben einem komfortablen Hotel, in dem wir danach absteigen wollen. Rückweg mit einem Taxi, echter Luxus. Noch kurz dem guide Patrick tschüß sagen, natürlich mit Familienvorstellung und einem Soda etc. Leider war unsere Abendessensadresse (Lavino 2000) dann schon zu (blöder Reiseführer, kann er nicht wenigstens schreiben, dass es nur ein Mittagstisch ist…) dafür ist das Hotel echter Luxus, gegen das , was wir vorher hatten: die Dusche funktioniert bei uns gar nicht, in den Doubleroom wurde einfach ein weiteres Bett gestellt (total eng) und ihr müsst erst die Fotos sehen, das ist selbst im Mittelklassebereich so heftig, aber wir sind ja zum Glück nicht anspruchsvoll (nur immer wieder sehr erstaunt und halten es deshalb für erwähnenswert). Mal wieder eine Bar in der Nähe, auch Sonntag abends lautstarker Discolärm bis tief in die Nacht, diesmal hat Marle kaum geschlafen (erste richtig Panikattacke in der total heißen Bude, engem Moskitonetz, Nase erkältungsbedingt zu, Ohrenstöpsel drin, Augenklappe (weil natürlich grell hell im Zimmer) und dann beim Naseschnauben, auf einmal Panik ausbrach und die Nacht für sie vorbei war), dafür hat Anja mit Ohrstöpsel ganz gut genächtigt (Durchfälle ade).
Montag ,6.2.
zurück nach Kisumu: das erste Matatu scheint der Beladung nicht mehr ganz gewachsen zu sein, alle wieder raus und umsteigen in ein anderes. Die auf’s Dach gebundenen Rucksäcke werden zum Glück auch umgeladen. Hanne fährt weiter nach Masogo, um die vergessenen Sachen zu holen (Handy, TAN-Nummern…), Marle und Anja mit allem Gepäck zum Sooper Guesthouse. Wollen eigentlich einen Pool-Tag einlegen, um endlich mal wieder zum Schreiben zu kommen, entscheiden uns dann aber doch erst einmal für einen Stadtbummel, da die Temperaturen noch relativ angenehm sind.
Das Treiben auf den Straßen (die ganze Stadt ist ein einziger Markt, jedes Fleckchen ist mit Straßenständen bedeckt, wo alle Warten ausgepackt liegen) ist immer wieder ein Erlebnis: verkauft wird am Straßenrand alles was man sich nur denken kann: Obst, Gemüse, Schuhe, Bekleidung (80% aus Altkleidersammlungen Europas), Fische, Eisenwaren, Haushaltsgerät, Schmuck, frische Teigwaren,….und ständig: „Jambo, how are you?“ (die freundlichste und unaufdringlichste Variante angesprochen zu werden, was ungefähr 30% aller Leute, die uns begegnen tun, auch immer ein freundliches „welcome in kenya“, aber das ist nicht immer nur angenehm, ständig antworten zu müssen). Zurück im Zimmer, kommt 2 Minuten später Hanne in die Tür: „Warum geht ihr denn nicht an’s Handy?“ Ups, das hätte ja ganz schön schief gehen können! Die Nummer des neuen Handys war falsch angegeben, so hätte sie uns lange in der Stadt suchen können.
Nun packen wir unsere Sachen und fahren zu einem anderen Hotel zum Pool. Zum ersten mal kommen wir in die wohlhabenden Gegenden der Stadt und erkennen mit welchen Sicherheitsvorkehrungen die Menschen hier wohnen. Der Pool ist eine wahre Oase und auf dem Rückweg schauen wir uns auch noch die benachbarten Anlagen an, wer weiß was uns morgen in den Kopf kommt... Gegessen wird heute indisch: ein sehr gepflegtes Ambiente und ein sagenhaftes Feuerwerk für unsere olfaktorischen Sinne!! (Marle hat sich total überfressen und Hannes Diätpläne wurden ebenfalls durchkreuzt). Dazu erleben wir unsere bisher wohl heißeste Nacht: Marle und Anja stellen sich häufiger einfach nackt vor den Ventilator. Es kühlt kaum ab nachts, was für afrikanische Verhältnisse schon echt heiß ist.
zurück nach Kisumu: das erste Matatu scheint der Beladung nicht mehr ganz gewachsen zu sein, alle wieder raus und umsteigen in ein anderes. Die auf’s Dach gebundenen Rucksäcke werden zum Glück auch umgeladen. Hanne fährt weiter nach Masogo, um die vergessenen Sachen zu holen (Handy, TAN-Nummern…), Marle und Anja mit allem Gepäck zum Sooper Guesthouse. Wollen eigentlich einen Pool-Tag einlegen, um endlich mal wieder zum Schreiben zu kommen, entscheiden uns dann aber doch erst einmal für einen Stadtbummel, da die Temperaturen noch relativ angenehm sind.
Das Treiben auf den Straßen (die ganze Stadt ist ein einziger Markt, jedes Fleckchen ist mit Straßenständen bedeckt, wo alle Warten ausgepackt liegen) ist immer wieder ein Erlebnis: verkauft wird am Straßenrand alles was man sich nur denken kann: Obst, Gemüse, Schuhe, Bekleidung (80% aus Altkleidersammlungen Europas), Fische, Eisenwaren, Haushaltsgerät, Schmuck, frische Teigwaren,….und ständig: „Jambo, how are you?“ (die freundlichste und unaufdringlichste Variante angesprochen zu werden, was ungefähr 30% aller Leute, die uns begegnen tun, auch immer ein freundliches „welcome in kenya“, aber das ist nicht immer nur angenehm, ständig antworten zu müssen). Zurück im Zimmer, kommt 2 Minuten später Hanne in die Tür: „Warum geht ihr denn nicht an’s Handy?“ Ups, das hätte ja ganz schön schief gehen können! Die Nummer des neuen Handys war falsch angegeben, so hätte sie uns lange in der Stadt suchen können.
Nun packen wir unsere Sachen und fahren zu einem anderen Hotel zum Pool. Zum ersten mal kommen wir in die wohlhabenden Gegenden der Stadt und erkennen mit welchen Sicherheitsvorkehrungen die Menschen hier wohnen. Der Pool ist eine wahre Oase und auf dem Rückweg schauen wir uns auch noch die benachbarten Anlagen an, wer weiß was uns morgen in den Kopf kommt... Gegessen wird heute indisch: ein sehr gepflegtes Ambiente und ein sagenhaftes Feuerwerk für unsere olfaktorischen Sinne!! (Marle hat sich total überfressen und Hannes Diätpläne wurden ebenfalls durchkreuzt). Dazu erleben wir unsere bisher wohl heißeste Nacht: Marle und Anja stellen sich häufiger einfach nackt vor den Ventilator. Es kühlt kaum ab nachts, was für afrikanische Verhältnisse schon echt heiß ist.
Dienstag, 7.2.
Um 5:30 h weckt uns das Handy als wir endlich einigermaßen schlafen können. Wir wollen Hippos (Nilpferde) sehen und mit einem Fischer auf den Lake Viktoria rausfahren.
Direkt am Ufer liegen in der Morgendämmerung die ersten (und vorerst letzten) 4, was für Kolosse!!! Sie schnauben uns? verächtlich? an, tauchen mal ab und wieder auf und schwimmen schließlich davon. Alle Fischerboote sind ebenfalls auf und davon (wir Deppen von der Küste hätten eigentlich wissen sollen, dass sie viel früher rausfahren!)
Letzter Tag in Kisumu, was machen wir draus? Hanne braucht dringend neue Hosen, wir sowieso Bargeld, Obst und Taschentücher für unsere Laufnasen!!! In direkter Nachbarschaft gibt es auch einen verlockenden Wellness-Laden…‘ne Massage täte uns dreien nach der vielen Rucksack-schlepperei (den großen hinten und kleinen vorn)bestimmt gut!
Also werden Besorgungen gemacht und es fällt die Entscheidung, für die letzte Nacht doch noch zum besseren Hotel zu wechseln, das wir gestern schon ausgespäht hatten als wir am Pool waren.
Im Internetcafe können wir nach einer gefühlten Ewigkeit am PC endlich unsere Grußmails abschicken, Kontostände checken,…
Marle und Hanne lassen sich nun im Wellness-Laden verwöhnen, Anja geht noch einmal über die Märkte und schließlich brechen wir mit Sack und Pack wieder auf zu unserem „Luxus-Quartier“.
Es liegt auf einem Hügel , ist etwas luftiger, mit Blick auf den Lake Viktoria und hier sitzen wir nun abwechselnd an Hannes Netbook und schreiben endlich wieder unser Tagebuch oder schwimmen und relaxen!
Morgen früh geht unser Flieger nach Nairobi. Dort treffen wir dann Lars und brechen am Freitag zu unserem letzten Teil der Reise (für Marle und Anja) auf: der Safaritour in den Amboseli-Nationalpark. Endlich müssen wir nichts mehr organisieren und können uns zum Schluss einfach mal von vorn bis hinten bedienen lassen!
Der letzte Teil unserer Reise wird also in diesem Blog wohl erst erscheinen wenn wir vielleicht schon wieder in Deutschland sind.
Für manche mögen unsere Schilderungen teilweise zu hart und verurteilend erscheinen. Aber ich / wir finden, dass wir nicht nur von den schönen Erlebnissen schwärmen sollten, sondern auch die - aus unserer Sicht – Schattenseiten eines Landes im Kontrast zu unseren Gewohnheiten benennen sollten. So wunderbar Land und Leute hier sind, aber es ist eben auch vieles very, very different. Auch im positiven, z.B. wie schön angezogen hier alle sind. Die Frauen tragen im Alltag so elegante und schöne Kleider, wie sie bei uns zu Festlichkeiten getragen werden und ich werde nie verstehen, wie sie mit ihren schicken Stöckelschuhen oder eben auch dem typischsten Alltagsschuh, dem Flip-Flop, durch die staubigen Sandstraßen gehen, ohne ständig die Füße völlig verdreckt zu haben, wie es bei uns der Fall war. Die gute Seite der kenianische Offenheit ist eben auch, schnell in Kontakt zu kommen und stets Hilfe zu erhalten, wenn sie gebraucht wird. So, nun geht die Sonne leider wieder einmal viel zu schnell unter, die schönen langen Sommerabende fehlen uns hier schon. Insofern freuen wir uns auch schon wieder auf D, aber bitte verscheucht den Winter vorher.
Direkt am Ufer liegen in der Morgendämmerung die ersten (und vorerst letzten) 4, was für Kolosse!!! Sie schnauben uns? verächtlich? an, tauchen mal ab und wieder auf und schwimmen schließlich davon. Alle Fischerboote sind ebenfalls auf und davon (wir Deppen von der Küste hätten eigentlich wissen sollen, dass sie viel früher rausfahren!)
Letzter Tag in Kisumu, was machen wir draus? Hanne braucht dringend neue Hosen, wir sowieso Bargeld, Obst und Taschentücher für unsere Laufnasen!!! In direkter Nachbarschaft gibt es auch einen verlockenden Wellness-Laden…‘ne Massage täte uns dreien nach der vielen Rucksack-schlepperei (den großen hinten und kleinen vorn)bestimmt gut!
Also werden Besorgungen gemacht und es fällt die Entscheidung, für die letzte Nacht doch noch zum besseren Hotel zu wechseln, das wir gestern schon ausgespäht hatten als wir am Pool waren.
Im Internetcafe können wir nach einer gefühlten Ewigkeit am PC endlich unsere Grußmails abschicken, Kontostände checken,…
Marle und Hanne lassen sich nun im Wellness-Laden verwöhnen, Anja geht noch einmal über die Märkte und schließlich brechen wir mit Sack und Pack wieder auf zu unserem „Luxus-Quartier“.
Es liegt auf einem Hügel , ist etwas luftiger, mit Blick auf den Lake Viktoria und hier sitzen wir nun abwechselnd an Hannes Netbook und schreiben endlich wieder unser Tagebuch oder schwimmen und relaxen!
Morgen früh geht unser Flieger nach Nairobi. Dort treffen wir dann Lars und brechen am Freitag zu unserem letzten Teil der Reise (für Marle und Anja) auf: der Safaritour in den Amboseli-Nationalpark. Endlich müssen wir nichts mehr organisieren und können uns zum Schluss einfach mal von vorn bis hinten bedienen lassen!
Der letzte Teil unserer Reise wird also in diesem Blog wohl erst erscheinen wenn wir vielleicht schon wieder in Deutschland sind.
Für manche mögen unsere Schilderungen teilweise zu hart und verurteilend erscheinen. Aber ich / wir finden, dass wir nicht nur von den schönen Erlebnissen schwärmen sollten, sondern auch die - aus unserer Sicht – Schattenseiten eines Landes im Kontrast zu unseren Gewohnheiten benennen sollten. So wunderbar Land und Leute hier sind, aber es ist eben auch vieles very, very different. Auch im positiven, z.B. wie schön angezogen hier alle sind. Die Frauen tragen im Alltag so elegante und schöne Kleider, wie sie bei uns zu Festlichkeiten getragen werden und ich werde nie verstehen, wie sie mit ihren schicken Stöckelschuhen oder eben auch dem typischsten Alltagsschuh, dem Flip-Flop, durch die staubigen Sandstraßen gehen, ohne ständig die Füße völlig verdreckt zu haben, wie es bei uns der Fall war. Die gute Seite der kenianische Offenheit ist eben auch, schnell in Kontakt zu kommen und stets Hilfe zu erhalten, wenn sie gebraucht wird. So, nun geht die Sonne leider wieder einmal viel zu schnell unter, die schönen langen Sommerabende fehlen uns hier schon. Insofern freuen wir uns auch schon wieder auf D, aber bitte verscheucht den Winter vorher.