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Samstag, 14. März 2015

Hallo ihr Lieben,

















ich schreibe euch heute aus Thailand. Seit dem 03. März sitze ich in der brütenden Hitze. Mit der Uni Oldenburg haben wir eine Exkursion auf der Insel Koh Pha Ngan zum Thema Korallenriffökologie durchgeführt. Es wurde 12 Tage lang in Kooperation mit dem COREsea-Researchcenter geschnorchelt und die Unterwasserwelt untersucht. Es war super schön und mein Schnorcheln hat sich gerade in Bezug auf die maximale Tiefe und die Zeit super verbessert. Zusammen mit einigen Tauchern vom Center haben wir auch Auslüge in den naheliegenden Marine National Park gemacht. Es war wirklich atemberaubend schön. Ich bilde mir sogar ein einen noch sehr kleinen, jungen Reefshark gesehen zu haben. Leider kann keiner meine Vermutung bestätigen und mit der Aufregung über die Begegnung mit dem doch recht großen Fisch, der genau auf mich zu kam und der Zeit, die seit dem vergangen ist, bin ich mir auch nicht mehr so sicher. Mit einem strammen Zeitplan blieb leider nicht mehr so viel Zeit für die Erkundung der Insel oder Schnuppertauchgänge. 



 
 
 





 




































 























Heute ist der Großteil der Reisegruppe wieder abegedüst. Ich hatte Lust noch länger zu bleiben und auch noch was vom Land zu sehen. Desswegen habe ich meinen Rückflug um 12 Tage verlängert und noch vor Sonnenaufgang habe ich mich heute mit meinen beiden Kommilitoninnen Melina und Laura auf unsere kleine Inselexpedition begeben. Es ging auf unbeschilderten Wegen und einer undeutlichen mündlichen Wegbeschreibung irgendwo im Hinterkopf den Berg hinauf. Auch um kurz nach 7 Uhr morgens wurde uns bei 35° Steigung, ähnlich vielen Grad Celsius und der Sonne schon ganz schön warm und der Weg war leider doch  nicht so einfach wie gedacht. Aber nach 1,5 Stunden erreichten wir unsere erste Station: eine verlassene kleine Hütte auf Stelzen, an einem steilen Hang über der Bucht von Chaloklum in ca. 300m Höhe. Die Aussicht aus der Hängematte auf dem Balkon war gigantisch und wir haben auch eine kleine deutsche Einwegkamera gefunden. Wir hatten überlegt den Film zu entwickeln, aber der war noch nicht voll. Ob das wohl jemals jemand macht? Wir haben zumindest ein Foto hinterlassen. Inzwischen war auch ein hübscher brauner Hund zu uns gestoßen und schien uns führen zu wollen. Unsere zweite Station war eine Süßwasserquelle. Wir waren uns auch hier wegen des Weges nicht immer ganz sicher. 









































Doch am Ende war es tatsächlich die richtige Entscheidung dem Hund zu folgen! In kleinen Rinnsalen sammelte sich das Wasser in herrlich klaren, kalten, tiefen Teichen und floss in Wasserfällen weiter den Berg hinab. Einer kleinen Abkühlung konnten wir natürlich nicht wiederstehen und es tat ganz gut mal kein Salz in den Augen zu haben beim Baden. Danach ging es an den Abstieg, denn heute lag noch ein weiter Weg vor uns. Nach einem Mittagessen und einer kurzen Dusche (es war inzwischen halb 12 und tierisch heiß, wir waren es ja nicht gewöhnt den ganzen Tag außerhalb des Wassers zu verbringen) ging es mit dem Taxi zur Fähre in Thongsala, von dort nach Surat Thani und dann mit dem Bus nach Krabi. Tim, ein weiterer Kommilitone hatte sich uns inzwischen angeschlossen. Krabi liegt an der Westküste, einige Kilometer im Inland. Schon die Landschaft während der Busfahrt war wundervoll. Leider wurde das Bild der steil aufragenden Karstberge von vielen Monokulturen an Palmen häufig verdeckt. Nach einer erneuten Dusche, nach 8 Std. Reise, einem Gang über den Nightmarket und einem Cocktail auf der Rooftopbar ging es doch recht schnell ins Bett. Die letzten 12 Tage machen sich anscheinend bemerkbar.

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