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Montag, 30. April 2012

Bilder



weg geschwemmtes Haus
das Compound
Regenzeit


die Straße

die Straße

Mildred Adhamiambo (I. und II.)
Father Edmund
Schaf und Huhn
Grab des Mädchens
Wasserfälle
Felsen am Wasserfall





Wasserfälle

2. Ferienwochhe

Das letzte Wochenende habenh wir in Nynag'oma zusammen mit 5 weiteren Freiwilligen aus dem Kisumuraum verbracht. Man saß nett zusammen, hat gekocht und sich unterhalten. Am Samstagabend sind wir auch zusammen in ein kleines Dorf, zwei Kilometer entfernt, direkt am Victoriasee gelaufen. Dort wurden wir dann von einem starken Platzregen mit Gewitter "überrascht" (wir haben de Wolken die ganze Zeit gesehen^^). Als der stärkste Regen vorbei war sind wir dann im Nieselregen wieder zurück und haben uns schön mit Tee und Kakao eingekuschelt. Am Dienstag haben Lotte und ich mit Florence und unseren Schwester Biata und Ilka Florence Eltern in einem Außenviertel Kisumus besucht, danach sind Lotte und die beiden Mädchen noch nach Kisumu rein gefahren und ich wollte mit Florence nach Hause. 10 Minuten vor unserer Station fig es leider wieder richtig heftig an zu schütten. Schon auf dem Weg vom Matatu zum kleinen Unterstand der Pikipikifahrer waren wir völlig durchnässt. In dem kleinen Veschlag standen wir dann gut eine Stunde und hatten das Gefühl der Regen würde immer nur noch stärker, es gesellte sich auch noch ein kräftiger Hagel dazu und durch den starken Wind blieb man leider nirgends trocken, da der Regen einfach waagerecht übers Land gepeitscht wurde. Doch am Ende wurde es doch ein wenig heller und irgendwann nieselte es nur noch. Dafür flossen um uns herum über all kleine und größere Bäche. Nun standen wir allerdings vor dem nächsten Problem: die Pikipikis wollten nicht fahren, oder verlangten den vierfachen Preis. Was wir aus dem Verschlag und den gerade mal 50m-Sichtweite nicht sehen konnten: Die Straße war komplett überflutet. Also mussten wir uns zufuß auf den Weg machen. Eine Stunde lang plantschte ich mit Florence durch Matsch und wadenhohes Schlammwasser. Auf dem Weg haben wir sogar ein halbes, weggeschwemmtes Haus mitten auf der Straße liegen sehen. Ich war wirklich müde und erleichtert mich endlcih in meiner Hütte in eine warme Decke hüllen zu können. Später am Abend war ich ganz schön erstaunt wie lange es noch hell war, da uns der Regen gegen 3 überrascht hatte und es schon so dunkel wurde, dachte man es würde schon dämmern, dann blieb es aber noch 3 Stunden hell. Ich habe in den Tagen bis zum Wochenende noch zuhause oder in Masogo bei Freunden verbracht. Am Freitag morgen wollte wir dann nach Yalla, dem neuen Einsatzort von Father Edmund (ein Bekannter aus Lottes Workcamp) aufbrechen. Es hatte jedoch wieder die ganze Nacht geschüttet (nachst um 2 musste ich aufstehen und mein Dach mit Panzertape flicken) und so verzögerte sich unsere Abreise doch noch bis Mittag, dann stapften wir aber doch los durch den Schlamm und kamen am frühen Abend in Yalla an. Am Samstag ging es mit Father zu einer Homemesse zum Gedenken an ein kleines Mädchen, das vor einem Monat starb. Zum Dank bekam Edmund einen Schafsbock und einen Hahn, die mit uns im Auto auch zurük fahren sollten. Da der Ort nahe der Ugandagrenze lag, sind wir auch noch kurz zur Grenzstadtbusia gefahren um auf der anderen Seite ein wenig günstig zu shoppen. Ich habe auch einen schönen Stoff und ein paar Schuhe gefunden. Da wir inzwischen schon gut an dei afrikanischen Temperaturen gewöhnt sind, kommt es uns jetzt in der Regenzeit recht kühl vor und so begingen wir einen schweren Fehler: wr vergaßen den Tieren im Auto ein Fenster zu öffnen und wurden ziemlcih panisch von ihnen erwartet. Das Huhn hat uns leider nicht überlebt... Ich frag mich einfach, wie mir, die seit ihr Leben lang mit Tieren aufgewachsen ist, so etwas passieren kann...
Am Sonntag waren wir dann morgens im Gottestdienst. Es tat wirklich gut mal wieder in einer echten Kirche zu sitzen. Nach dem Mittagessen zeigte mir einer von FatherEdmunds Gehilfen, der dieses Jahr selbst das Priesterseminar besuchen wird, die Treenursery und die beeindruckenden Wasserfälle von Yalla. Heute morgen gings dann mit Father wieder zurück nach Kisumu und heute abend werden wir Besuch von zwei Freiwilligen aus Tansania bekommen.
Es drückt euch ganz fest
Hanne

Freitag, 20. April 2012

erste Ferienwoche

So ihr Lieben,
die erste Ferienwoche ist nun fast rum. Sehr viel ist nihct passiert. Es regnet jeden Abend so vor sich hin, der Fluss wird voller, sodass wir nun nicht mehr darin schwimmen können oder waschen, denn es schwimmt auch allerhand in dem nun dreckig, schlammigen Wasser. Dafür haben wir jetzt zum Duschen und Waschen wieder richtig klares, schönes Regenwasser. Lotte und ich haben auch aufgehört uns immer das teure Wasser aus dem Supermarkt zu kaufen. Wir haben beide gemerkt, dass unsere Körper auch gut mit allem anderen klarkommen und so gibt es Regenwasser zu trinken, mal abgekocht, mal nicht^^ Klingt hart, ist aber echt nichts dabei. Letztes Wochenende habe ich dann auch endlich mal meinen inneren Schweinehund überwunden und Florence gebeten mich mit aufs Feld zu nehmen. Das war gar nciht so leicht, denn sie war felsenfest davon überzeugt, dass die Arbeit viel zu schwer für mich wäre. Ganz unrecht hatte sie nicht... nach nur 10 Minuten hatte ich die ersten Blasen an den Händen. Da wurde mir zwei Socken über die Hand gezogen und so konnte ich dann letztendlich auch die letzten 4 STunden noch durchhalten. An dem ersten Tag war die Erde noch relativ hart. Man hat beim pflanzen hier in der einen Hand eine Art Hacke, damit scharrt man eine Mulde, wirft mit der anderen Hand 2 Samen rein und scharrt dann wieder Erde drüber. In langen Reihen gings dann übers Feld, Schritt für Schritt, Loch für Loch. Dazu kam, dass der umgeflügt Acker echt sehr uneben war und man leicht stolperte. Ich habe den Frauen immerhin etwas zu lachen gegeben, doch sie waren am Ende auch überrascht von meinem Durchhaltevermögen, und ich haeb gelernt was es heißt Durst zu haben... Im Laufe der Woche kam dann auch Lotte noch mal mit. Mit knapp 15 Mann haben wir an einem Tag dann ungefähr einen Hecktar Acker geschafft. Nun muss ich allerdings auch die Folgen tragen: Blasen, Muskelkater und Sonnenbrand. Doch es hat Spaß gemacht, die Arbeit so kennen zu lernen. Nun ist die Pflanzzeit vorbei und bis zur Ernte wird nun wochenlang auf allen Feldern Unkraut gejähtet, da bin ich schon mal gespannt wie ich mich da anstelle.
Liebe Grüße von einer glücklichen, braun gebrannten, langsam wieder abnehmenden, sich auch schon auf zuhause freuenden
HANNE

Freitag, 13. April 2012

Da bin ich wieder

Sooo,
ich scheine es ja wirklich hin zu bekommen.
Gestern haben wir die Schule geschlossen und haben nun bis Anfang Mai Ferien. In den Endtermexamen haben meine Schüler außerordentlich gut abgeschnitten. In Mathe hat meine fünfte Klasse einen Durchschnitt von über 80% erreicht und niemand lag unter 72%. Ansonsten ist in den letzten Tagen wenig passiert. Der Regen fängt nun richtig an und es regnet fast jeden Abend. Vorgestern gabs ein ziemlich krasses Gewitter, es wurde nicht mehr dunkel so schnell und hell kamen die Blitze, aber komischerweise kam kein Donner, ein wenig Ansgt wurde mir da doch schon^^ Als der Regen einsetzte habe ich fast einen Hörsturz bekommen von dem Trommeln auf dem Wellblechdach und der Wind hat die Wassermassen durch alle Ritzen in meine Hütte gedrückt, aber als ich endlcih das Dach abgedichtet hatte hörte er auch schon bald wieder auf. Es regnet meist nur kurz und heftig, aber ich freue mich immer darüber, denn dann ist es kühler und wenn er nciht so heftig ist, kann man bei dem Geräusch wunderbar einschlafen...
Nachträglich alles Gute zu Oster!!!

Samstag, 7. April 2012

Urlaub


Lake Naivasha
Naivasha vorm Banda
Griaffen (Crescent Island)







das weite Rift Valley



beim Äthipier
beim Äthiopier