Das letzte Wochenende habenh wir in Nynag'oma zusammen mit 5 weiteren Freiwilligen aus dem Kisumuraum verbracht. Man saß nett zusammen, hat gekocht und sich unterhalten. Am Samstagabend sind wir auch zusammen in ein kleines Dorf, zwei Kilometer entfernt, direkt am Victoriasee gelaufen. Dort wurden wir dann von einem starken Platzregen mit Gewitter "überrascht" (wir haben de Wolken die ganze Zeit gesehen^^). Als der stärkste Regen vorbei war sind wir dann im Nieselregen wieder zurück und haben uns schön mit Tee und Kakao eingekuschelt. Am Dienstag haben Lotte und ich mit Florence und unseren Schwester Biata und Ilka Florence Eltern in einem Außenviertel Kisumus besucht, danach sind Lotte und die beiden Mädchen noch nach Kisumu rein gefahren und ich wollte mit Florence nach Hause. 10 Minuten vor unserer Station fig es leider wieder richtig heftig an zu schütten. Schon auf dem Weg vom Matatu zum kleinen Unterstand der Pikipikifahrer waren wir völlig durchnässt. In dem kleinen Veschlag standen wir dann gut eine Stunde und hatten das Gefühl der Regen würde immer nur noch stärker, es gesellte sich auch noch ein kräftiger Hagel dazu und durch den starken Wind blieb man leider nirgends trocken, da der Regen einfach waagerecht übers Land gepeitscht wurde. Doch am Ende wurde es doch ein wenig heller und irgendwann nieselte es nur noch. Dafür flossen um uns herum über all kleine und größere Bäche. Nun standen wir allerdings vor dem nächsten Problem: die Pikipikis wollten nicht fahren, oder verlangten den vierfachen Preis. Was wir aus dem Verschlag und den gerade mal 50m-Sichtweite nicht sehen konnten: Die Straße war komplett überflutet. Also mussten wir uns zufuß auf den Weg machen. Eine Stunde lang plantschte ich mit Florence durch Matsch und wadenhohes Schlammwasser. Auf dem Weg haben wir sogar ein halbes, weggeschwemmtes Haus mitten auf der Straße liegen sehen. Ich war wirklich müde und erleichtert mich endlcih in meiner Hütte in eine warme Decke hüllen zu können. Später am Abend war ich ganz schön erstaunt wie lange es noch hell war, da uns der Regen gegen 3 überrascht hatte und es schon so dunkel wurde, dachte man es würde schon dämmern, dann blieb es aber noch 3 Stunden hell. Ich habe in den Tagen bis zum Wochenende noch zuhause oder in Masogo bei Freunden verbracht. Am Freitag morgen wollte wir dann nach Yalla, dem neuen Einsatzort von Father Edmund (ein Bekannter aus Lottes Workcamp) aufbrechen. Es hatte jedoch wieder die ganze Nacht geschüttet (nachst um 2 musste ich aufstehen und mein Dach mit Panzertape flicken) und so verzögerte sich unsere Abreise doch noch bis Mittag, dann stapften wir aber doch los durch den Schlamm und kamen am frühen Abend in Yalla an. Am Samstag ging es mit Father zu einer Homemesse zum Gedenken an ein kleines Mädchen, das vor einem Monat starb. Zum Dank bekam Edmund einen Schafsbock und einen Hahn, die mit uns im Auto auch zurük fahren sollten. Da der Ort nahe der Ugandagrenze lag, sind wir auch noch kurz zur Grenzstadtbusia gefahren um auf der anderen Seite ein wenig günstig zu shoppen. Ich habe auch einen schönen Stoff und ein paar Schuhe gefunden. Da wir inzwischen schon gut an dei afrikanischen Temperaturen gewöhnt sind, kommt es uns jetzt in der Regenzeit recht kühl vor und so begingen wir einen schweren Fehler: wr vergaßen den Tieren im Auto ein Fenster zu öffnen und wurden ziemlcih panisch von ihnen erwartet. Das Huhn hat uns leider nicht überlebt... Ich frag mich einfach, wie mir, die seit ihr Leben lang mit Tieren aufgewachsen ist, so etwas passieren kann...
Am Sonntag waren wir dann morgens im Gottestdienst. Es tat wirklich gut mal wieder in einer echten Kirche zu sitzen. Nach dem Mittagessen zeigte mir einer von FatherEdmunds Gehilfen, der dieses Jahr selbst das Priesterseminar besuchen wird, die Treenursery und die beeindruckenden Wasserfälle von Yalla. Heute morgen gings dann mit Father wieder zurück nach Kisumu und heute abend werden wir Besuch von zwei Freiwilligen aus Tansania bekommen.
Es drückt euch ganz fest
Hanne
Am Sonntag waren wir dann morgens im Gottestdienst. Es tat wirklich gut mal wieder in einer echten Kirche zu sitzen. Nach dem Mittagessen zeigte mir einer von FatherEdmunds Gehilfen, der dieses Jahr selbst das Priesterseminar besuchen wird, die Treenursery und die beeindruckenden Wasserfälle von Yalla. Heute morgen gings dann mit Father wieder zurück nach Kisumu und heute abend werden wir Besuch von zwei Freiwilligen aus Tansania bekommen.
Es drückt euch ganz fest
Hanne
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