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Montag, 17. Oktober 2011

Das Wochenende

Hallo ihr Lieben,
von meiner Blasenentzündun habe ich mich zum Glück wirklich schnell kuriert. Ich war am Donnerstag aber noch nicht in der Schule. Am Freitag gings dann nach der Lunchtime schon nach Hause und Charlotte und ich haben uns nach dem Packen auf den Weg nach Nyang'oma (insgesamt um die 3-4 Stunden unterwegs) gemacht um zwei weitere Freiwillige von Kolping zu treffen, Julia und Johannes. Julia arbeitet in einer Primary Boarding (Boarding= mit Internat) School und Johannes in einer technical School (quasi eine secondary) die teilweise auch für Gehörlose ist. In Nyang'oma befindet sich all das auf einer Missionsstation die auch noch ein Kinderheim und eine Krankenstation beherbergt. Im Gegensatz zu uns wohnen die beiden zusammen in einem richtigen Haus und versorgen sich weitesgehend selbst. Am Samstagmorgen waren wir auf einer Spendensammlung (Fundraising) von Julias Schule für einen GEnerator, da das komplette Internat ohne Strom ist. Hierbei werden Eltern und Ehrengäste eingeladen. Jeder bringt seine Spende einzeln nach vorne und es wird aufgerufen was gespendet wurde. Da Julias Workcamp auch noch ein bisschen Geld da gelassen hatte, konnten wir ein wenig verschleihern, wieviel wir gespendet haben, da wir alles zusammen abgegeben haben. Es ist schwierig die richtige Summe zu Spenden, wenn man so viel gibt wie die Einheimischen, kann es heißen man hätte doch viel mehr Geld und wenn man mehr gibt kann das sehr überheblich und "prollig" sein. Manchmal wird das mit Spielen und Tanzvorführungen der Schüler oder einer Band begleitet. Bei uns hat eine Band gespielt, sie hatten einen Tänzer dabei, der zurückgebildete Beine hatte (sie waren normal lang aber sehr dünn und ohne Muskeln). Solche Menschen sieht man hier ab und zu, sie tragen Flipflops an den Händen und wickeln sich meist Stoff um die Knie und Füße um sich dann auf allen Vieren frot zu bewegen. Dieser Tänzer hat auch so getanzt und sich ab uns zu im Break-Dance-Style auf die Arme gestützt. Wie haben auch noch das Waisenhaus besucht und noch lurz mit den Kindern gespielt und den Betreuern beim Waschen der Kinder geholfen. In einer kleinen Bäckerei konnten wir sogar Brötchen kaufen und bei Julia und Johannes gab es einen Toaster, das war ein wahres Festmahl für uns (grins). Wir haben uns viel mit den anderen beiden über unsere Arbeit und unsere Unterkunft unterhalten und uns dann auch entschieden doch erst am Sonntag zurück zu fahren. Am Sonntag ging es dann aber auch nach dem man noch über den kleinen Markt von Nyang'oma geschlendert war gegen 13 Uhr Richtung Heimat. Wir sind auch erst gegen Abend angekommen, waren noch laufen (meine Kondition wird voll schnell besser) und dann gabs auch schon essen. Jetzt ist es Montagnachmittag, es regnet und ich schreibe euch. Die Examen dauern immer noch an, desswegen habe ich der Schule kaum was zu tun, Charlotte ist in Kisumu und die anderen noch nihct wieder da. Meine Beine sind immer noch fürchterlich zerstochen, doch es sind zum Glücknicht soviele neue Stiche dazu gekommen. Das mit dem Fahrradfahren zur Schule klappt noch nicht so flüssig, da der Vorderreifen immer wieder Luft verliert. Es ist auch nur noch ein kleiner, naja inzwischen schon recht pummeliger Welpe da, die anderen wurden weggegeben. Ich habe jetzt leider gar nichts mehr zu erzählen, melde mich aber so schnell wie möglich wieder.
Die liebsten Grüße von einer, sich gut einegelebten
HANNE

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